Mirjam Wiesemann
Mirjam kam als Tochter eines Musikers und einer Malerin in Düsseldorf zur Welt. Sie schreibt, seitdem sie denken kann, hatte bereits mit Anfang zwanzig erste Lesungen und Veröffentlichungen, arbeitete aber zunächst hauptsächlich als Sprecherin, Schauspielerin und künstlerische Leiterin der vielfach preisgekrönten Doku-Hörbuch¬reihe »Künstler im Gespräch« (Echo Klassik, Deutscher Hörbuchpreis, Jahrespreis der Schallplattenkritik, Medienpreis Leopold etc.)
Einem breiteren Publikum wurde sie in den 90er-Jahren durch ihre Mitwirkung in diversen Serien und Filmen bekannt, unter anderem im Helge Schneider Streifen „Texas“ als Edelfräulein und in der Comedy- Show „TV Kaiser“ als Agentin Trixxie. Seit 2021 arbeitet sie in erster Linie als Autorin. Drei Romane und etliche Novellen in Groß- und Kleinverlagen sind seither von ihr erschienen, außerdem ein Bildband mit Texten unter dem Titel „Weht ein Stadtspaziergang durch den Traum“.
Mirjam lebt in Düsseldorf und hat eine Tochter, Tara.
Ein Polizist und seine Oma ermitteln
Redolf ist Dorfpolizist in Hagermoor, einem winzigen Kaff in Ostfriesland. Ausgerechnet am Ostersonntag, während Oma Emmi ihren Enkel mit Lammrack verwöhnt, entdeckt ein Messdiener einen schwerverletzten Fremden in der Kirche, ein Pentagramm auf der Stirn. Das Dorf ist außer sich, niemand scheint den jungen Mann zu kennen. Redolf ist mit dem Fall hoffnungslos überfordert und Oma Emmi, die ihm allzu eifrig zur Seite steht, sorgt mit ihren fragwürdigen Methoden und wilden Theorien für zusätzliches Chaos. Und bald zeigt sich, dass selbst in dem kleinen Dorf manche Menschen auch vor Mord nicht zurückschrecken, um ihre Geheimnisse zu schützen …
Ausschnitte aus Leserstimmen zu „Friesenschnack und falsche Fährten – Oma Emmi undercover, erschienen bei PIPER
Klasse!!! Witzig. Gerade, als ich dachte, nun ist aber genug des ostfriesischen Okkultismus, kam die andere Dimension hinzu: Mit Marekes Geschichte. Toll!
(Eva Pfister, Kulturjournalistin)
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Ich habe diesen kurzweiligen Krimi am Stück verschlungen und kann ihn nur wärmstens weiterempfehlen! Er macht einfach Spaß und Lust auf mehr von dieser Autorin. Ich liebe ihren Blick auf die Welt :-)
(Thalia, 17.4.26)
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Kurzweilig, emotional und ein stark verdichteter Schluss
Eine ungewöhnliche Mischung aus Charakteren, an die ich mich erst gewöhnen musste. Dann hat mich der Krimi gepackt und sich zum letzten Drittel immer mehr verdichtet. Gute Story! Und sehr charmant, die Begegnung von Redolf, Leopold und Tietje. Mehr davon!
(sunny 543, Thalia)
Dieses Buch verbindet Humor und Spannung auf gelungene Weise. Das Cover passt perfekt. Die Idee einer Oma als Undercover-Ermittlerin ist originell und sorgt für viele unterhaltsame Momente. Oma Emmi ist eine sympathische Figur, die mit typischen Altersklischees bricht. Die Protagonisten werden perfekt beschrieben, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Neben der Kriminalhandlung spielen auch Themen wie Familie, Vertrauen und Zusammenhalt eine wichtige Rolle. Mit dem Ausgang habe ich nicht gerechnet.
(B. und A. Zimmer, Buchblogger, Thalia, Amazon)
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„Friesenschnack und falsche Fährten" ist ein wunderbar humorvoller und durchaus spannender Ostfriesenkrimi von Mirjam Wiesemann. (…) Hier erlebt man so manche Überraschung. In diesem Buch wird es auf keinen Fall langweilig - ganz im Gegenteil! Ich würde mich freuen, wenn Redolf und Emmi noch einige Fälle auspendeln dürften, denn ich hatte hier sehr viel Spaß!
(aebbies.buechertruhe, Buchbloggerin, Thalia, Amazon)
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Ein flotter und lebendiger Krimi! Die Story ist total cool und mal was ganz anderes. Der „Dorfpolizist“ erlebt eine sehr interessante Charakterentwicklung und seine Oma Emmi ist einfach nur herrlich unorthodox. Mir haben die Dialoge besonders gut gefallen und ich konnte mir die Charaktere immer besser als Figuren in einer Verfilmung für das Fernsehen vorstellen. Das wäre toll, nicht wahr!?! Ich bin mir sicher, so geht es mehreren, die „Friesenschnack und falsche Fährten“ gelesen haben.
(Cynthia Tokaya, Künstlerin, Instagram)
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Der Krimi hat mir sehr viel Spaß gemacht! Die Figuren, allen voran die schräge Oma Emmi, werde ich noch lange in Erinnerung behalten. Toll, wie unkonventionell Sie schreiben und immer wieder Doppelmoral als solche entlarven. Sie schreiben mit viel Witz und Esprit, verstehen es aber auch, ernste Themen mit einzubringen und locker zu transportieren, sodass man immer wieder mal ins Grübeln kommt und gleich darauf wieder schmunzeln muss.
Und nicht zuletzt das wunderbare Setting: Die ländliche Idylle, die Abgründe, die sich darunter auftun, aber auch die offensichtlichen Vorzüge des Bekannten. Mein Kompliment dafür!
(Larissa Krusche, Lektorin)
Feinsinnig, anspruchsvoll, menschlich berührend!
Ich finde, Dein Schreiben hätte echt einen Preis verdient!
Ich lese eigentlich nicht so gerne zum Zeitvertreib irgendwelche Geschichten. Das hier lohnt sich aber, weil es menschlich in die Tiefe geht und sehr gut beobachtet ist - und das so treffend geschildert. Das ist mehr als nette Unterhaltung, das entfaltet bekannte und immer wiederkehrende menschliche Problematik sehr feinsinnig und präzise, entzieht dem Leser vordergründige Bewertungen und bemüht ihn zu differenzierter Betrachtung.
Ich finde immer lobenswert, wenn heutiges Schaffen, ob musikalisch, am Theater oder eben in der Poesie und Literatur nicht unter dem Erkenntnisniveau unserer Zeit zurückbleibt. Deine Geschichte ist daher echt anspruchsvoll, menschlich berührend, wirft nachdenkenswerte Fragen auf - ja, und das alles mit einer herzerfrischenden Art zu Schreiben. Mit ein wenig Abstand ist eben auch alles ein wenig komisch. Wir dürfen als Leser immer wieder spontan lachen beim Lesen. Man sieht das alles vor sich, erkennt so manches wieder, teilweise eben auch sich selber.
Schade, dass im kreativen, schöpferischen Bereich immer noch Vorurteile der Unterhaltsamkeit gegenüber herrschen. Ich erlebe oft genug auch Beispiele für Tiefsinn als Attitüde ...
Deine Schilderungen von Menschen holt man sich nicht irgendwie aus der Luft: Du hast offensichtlich auch hinter einige Kulissen im Leben geschaut und hast Dir dennoch einen liebevollen Blick bewahrt. Das ist ein gutes Niveau, wie ich finde, anrühren zu können ohne auf Kitsch und Klischees zurück zu greifen.
Danke!
(Aurelia M. Reuter, Musikerin, Komponistin, Schreibende, Kunstschaffende)
(…)Die Charaktere und das Setting fand ich so gelungen, dass ich auf einen weiteren Fall des Ermittlerquartetts hoffe. Sehr würde mich beispielsweise interessieren, wer oder was den Österreicher Leopold nach Leer gebracht hat. Ein Glossar für die friesischen Begriffe sowie ein paar Rezepte für Emmis und Eddas Köstlichkeiten könnte ich mir als Ergänzung sehr gut vorstellen. (Odile, Thalia Book Circle Community, Thalia)
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Mirjam Wiesemanns gekonnte Figurenzeichnung zieht einen in Bann und überrascht mit kleinen und großen Geheimnissen. Man spürt mit jeder Zeile, dass sie ihre Charaktere nicht nur kennt, sondern auch liebt mit all ihren Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten. Wiesemann zeichnet ebenso ein glaubwürdiges Bild der Friesenmentalität in vielen Facetten, ohne je übers Ziel hinauszuschießen. Dabei ist nicht nur Oma Emmi das Herzstück der Geschichte, sondern gerade die leisen melancholischen Töne überzeugen und machen diesen Roman so lesenswert. Wer Spannung, literarische Qualität, Witz und Melancholie, gepaart mit originellen Charakteren erleben möchte, liegt mit diesem Cosy Crime goldrichtig!
(Jeanette Rosen, Regisseurin, Schauspielerin)






